Statut

Statut des Vereins kroatischer Unternehmer

I. GRUNDBESTIMMUNGEN
§1
Mit diesem Statut werden die Ziele und die Arbeitsweise des Vereines kroatischer Unternehmer mit
Sitz in Wien (im Weiteren UHP genannt), näher bestimmt, und zwar:
1. Name, Sitz und Stempel des Vereines;
2. Räumlicher Wirkungsbereich des Vereines;
3. Mitglieder, Erwerb und Endigung der Mitgliedschaft, sowie Rechte und Pflichte der
Mitglieder;
4. Organisation der Vereinsorgane und die Verwaltung des Vereins;
5. Ausschüsse und Gremien des Vereins;
6. Öffentlichkeit der Arbeit und Informationsrechte;
7. Finanzierungsmodalitäten und die Vermögensverwaltung des Vereins.
§2
Der Verein ist eine selbständige, nicht auf Gewinn gerichtete, fachgeschäftliche Organisation der
Unternehmer, die für die gemeinsamen Interessen der Unternehmer, die auf dem Bundesgebiet einen
Gewerbebetrieb führen, wirbt, sie koordiniert und vertritt. Der Verein ist eine juristische Person mit
jenen Rechten und Pflichten, sowie der Verantwortung, die im österreichischen Vereinsgesetz, sowie in
diesem Statut verankert sind.
§3
Ziele der Vereinsmitglieder sind:
1. Förderung und Koordinierung ihrer geschäftlichen, fachlichen und anderen Interessen;
2. Entwicklung von Geschäftsbeziehungen und einer Geschäftsmoral;
3. Ausübung festgelegter Aufgaben, sowie der Vereinsentscheidungen und Ausübung sonstiger in
diesem Statut festgelegter Aufgaben;
4. Vernetzung der kroatischen Unternehmer im gesamten EU-Raum, insbesondere in Österreich.
§4
Aufgaben des Vereins sind, dass er innerhalb seines räumlichen Wirkungsbereiches:
1. schützt und wirbt für die Interessen seiner Mitglieder;
2. fördert und fordert Initiativen, gibt Vorschläge und Anmerkungen und bietet fachliche
Unterstützung, die im Interesse der Mitglieder des Vereins sind;
3. unterstützt Anregung und Entwicklung guter Geschäftsbräuche und der Geschäftsmoral, als
auch den verantwortungsvollem Handeln der Mitglieder gegenüber ihren Kunden;
4. kooperiert im Einklang mit dem Vereinsgesetz und diesem Statut mit anderen
Unternehmervereinen und Organisationen bzw. öffentlichen Behörden im Interesse der
Vereinsziele und mit dem Zweck, die Arbeit des Vereins zu unterstützen, gemeinsame
Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Tätigkeiten aufzubauen, die für das
Geschäftsleben der Mitglieder wichtig sind;
5. organisiert Seminare und Fachvorträge mit dem Ziel ständiger Weiterbildung und fachlicher
Fortbildung der Arbeitgeber und ihrer Arbeitnehmer;
6. unterstützt und organisiert Messeauftritte und Messebesuche im In- und Ausland;
7. ermöglicht den Mitgliedern Zugriff auf alle Informationen bezüglich fachlicher Fragen, sowie
ihrer Rechten und Pflichten;
8. gibt fachliche Unterstützung bei der Gründung und Ausführung der Tätigkeit eines
Unternehmens;
9. führt das Vereinsregister;
10. erfüllt auch andere Aufgaben, die im Statut festgelegt sind.
II. NAME UND SITZ DES VEREINS, VEREINSSTEMPEL
§5
Der Verein führt den Namen:
Verein kroatischer Unternehmer (Udruga hrvatskih poduzetnika) kurz UHP.
Der Sitz befindet sich in Wien. Der Sitz kann durch eine Entscheidung des Vorstandes verlegt werden.
Der Stempel des Vereins, der zur regelmäßigen Nutzung vorgesehen ist, ist kreisförmig, mit folgendem
Text am Kreisrand: Verein kroatischer Unternehmer. In der Mitte des Kreises befindet sich das
Wahrzeichen des Vereins.
III. RÄUMLICHER TÄTIGKEITSBEREICH DES VEREINS:
§6
Unternehmer, die eine Geschäftstätigkeit innerhalb des Bundesgebietes ausüben können gemäß diesem
Statut und dem österreichischen Vereinsgesetz, Mitglieder des Vereins werden.
IV. MITGLIEDER DES VEREINS, ERWERB UND ENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT,
RECHTE UND PFLICHTEN, SOWIE VERANTWORTUNG DER MITGLIEDER
§7
Mitglieder des Vereins sind Geschäftsleute, die eine Geschäftstätigkeit innerhalb des in §6 angeführten
Gebietes ausüben und im Besitz eines Gewerbescheines bzw einer Zulassung für die Ausübung der
Tätigkeit sind.
Die Mitgliedschaft im Verein ist freiwillig.
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele und Regeln anerkennt, welche
in diesem Statut angeführt sind.
Mitglieder, die die oben angeführten Voraussetzungen erfüllen, sind aktive und ordentliche Mitglieder
des Vereins.
Mitglieder des Vereins können sein: ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder
§8
Alle ordentlichen Mitglieder des Vereins haben die gleichen Rechte und Pflichten im Verein.
Eine ordentliche Mitgliedschaft im Verein wird erworben durch:
– Abgabe einer freiwilligen Beitrittserklärung mit den dazugehörigen Dokumenten und
– Beantragung mittels Antragsformular.
Die Rechten und Pflichten, sowie die Aufgaben der ordentlichen Mitglieder des Vereines sind:
– aktives und passives Wahlrecht;
– Entscheidung über alle Fragen, die sich auf den Tätigkeitsbereich des Vereines beziehen;
– Vorschläge über angemessene Maßnahmen zur Lösung bestimmter Fragen und Verbesserung
der Arbeitsvoraussetzungen des Vereins;
– Teilnahme an der Durchführung des Programms der fachlichen Fortbildung der Vereinsmitglieder;
– Sammlung aller Daten, die zur Führung der Vereinsinteressen erforderlich sind;
– Nutzung der fachlichen und anderen Unterstützung des Vereins in allen Fragen, die unmittelbar mit
der Ausübung der Geschäftstätigkeit zusammen hängen;
– Einhalten der Bestimmungen des Statuts, der Entscheidungen, der Beschlüsse, und anderer
Entscheidungsakte des Vereins, sowie die Entwicklung einer gemeinsamen Verantwortung zur
konsequenten Durchsetzung der Akte;
– Teilnahme an der Arbeit in den Organen, den Fachkommissionen, Gremien und anderen
Erscheinungsformen der Organisation im Verein;
– Durchsetzung der Entscheidungen und Beschlüsse des Vereins.
§9
Als Zeichen einer besonderen und dauernden Anerkennung der Arbeit an der Struktur und Organisation
des Vereins, kann die Generalversammlung auf Vorschlag des Vereinspräsidenten, eines Drittels der
Generalversammlung oder nach Entscheidung des Vorstandes, ein Mitglied zum Ehrenmitglied
erklären.
§9a
Ein außerordentlichesMitglied des Vereins kann eine nicht unternehmerische Organisation oder Person,
die dennoch Mitglied werden möchte, werden, wenn die Mitgliedschaft für den Verein nützlich ist. Die
Entscheidung über die Aufnahme eines außerordentlichen Mitgliedes liegt beim Vorstand.
§10
Der Verein kann angesehenen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern für ihre überragenden Leistungen und
Verdienste in der Entwicklung und dem Fortschritt des Vereins, eine Auszeichnung verleihen, genauso
auch anderen Personen und Institutionen, die mit ihrem Handeln einen bedeutenden Beitrag zur
Entwicklung des Vereins geleistet haben.
§11
Die Mitgliedschaft endet in folgenden Fällen:
– schriftliche Austrittserklärung;
– durch Löschung der Mitgliedschaft, die dem Vorstand obliegt, und zwar im Falle, dass das Mitglied
seine Pflichten, die für die Vereinsmitgliedschaft vorausgesetzt sind, nicht mehr erfüllt bzw ausführt;
– durch den Ausschluss eines Mitgliedes, worüber die Generalversammlung mit der Mehrheit der
Anwesenden entscheidet. Der Vorstand ist verpflichtet der Generalversammlung einen begründeten
Antrag auf Ausschluss einesMitgliedes vorzulegen. In besonders schweren und dringenden Fällen kann
der Vorstand eine Suspendierung desMitgliedes aussprechen, die bis zur nächsten Generalversammlung
andauert. Die Generalversammlung entscheidet dann endgültig über den Ausschluss mit
Stimmenmehrheit;
– bei natürlichen Personen mit deren Tod und bei juristischen Personen mit deren Löschung aus dem
Gewerberegister oder mit der endgültigen Beendigung der Geschäftstätigkeit;
– in anderen gesetzlich festgelegten Fällen.
V. ORGANISATION, ORGANE DES VEREINS
§12
Organe des Vereins sind:
1. Generalversammlung
2. Vorstand
3. Aufsichtsrat
4. Ehrengericht
Nur ordentliche Mitglieder können in die Vereinsorgane gemäß §13 gewählt werden.
§13
Generalversammlung
Die Generalversammlung ist das höchste Leitungsorgan des Vereins und besteht aus allen Mitgliedern
des Vereins.
Die Generalversammlung
1. beschließt:
– das Statut, Änderungen und Ergänzungen des Statuts;
– die Festlegung der Bemessungsgrundlage und der Höhe des Mitgliedsbeitrages;
– das Arbeitsprogramm des Vereins;
– den Finanzierungsplan des Vereins;
– die Auflösung des Vereins;
– die Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung;
– andere allgemeine Akte, die nicht in der Zuständigkeit der Organe, der Ausschüsse und
Gremien liegen.
2. entscheidet über die grundlegendsten Fragen, wie Nutzung, Verwaltung, Erwerb und
Veräußerung des Vereinsvermögens;
3. nimmt den Jahresbericht und die Schlussrechnung der Vereinsorgane an;
4. wählt, löst auf, und schlägt vor:
– den Vereinspräsidenten;
– das Ehrengericht.
5. die Generalversammlung erfüllt auch andere Aufgaben, die gesetzlich bzw. in diesem Statut
geregelt sind.
Die Generalversammlungen werden zumindest einmal im Jahr abgehalten, nach Bedarf auch öfter.
Arbeitssitzungen und außerordentliche Sitzungen werden durch den Vereinspräsidenten einberufen,
welcher auch den Vorsitz in der Generalversammlung hat. Nur wenn dieser berechtigterweise verhindert
ist, hat einer der Vizepräsidenten den Vorsitz. Bei der Wahlversammlung hat der Vereinspräsident den
Vorsitz, bis eine Wahlkommission gewählt wurde, danach übernimmt diese den Vorsitz.
Die Generalversammlung kann auf Antrag einberufen werden vom:
– Vorstand
– Aufsichtsrat
– 1/3 der Mitglieder des Vereins
Die schriftliche Einladung zur Generalversammlung muss mindestens 14 (vierzehn) Tage vor der
Versammlung erfolgen.
Der Antragsteller hat seinen schriftlichen Antrag zur Einberufung einer Generalversammlung zu
begründen und eine Tagesordnung vorzuschlagen. Die Versammlung hat dann innerhalb von 30
(dreißig) Tagen nach Antragstellung zu erfolgen. Wird in diesem Zeitraum keine Generalversammlung
einberufen, so kann der Antragsteller diese selbst einberufen.
Wenn in der Generalversammlung mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder erscheinen, wird
die Generalversammlung stattfinden und wenn weniger als ein Drittel derMitglieder erscheinen, so wird
diese abgesagt und es wird eine neue einberufen. Auch diese Einladung muss mindestens 14 (vierzehn)
Tage vor der Einberufung der Generalversammlung erfolgen. Wenn auch bei der folgenden
Generalversammlung mindestens ein Drittel derMitglieder nicht anwesend sind, so wird der Beginn der
Versammlung um 30 Minuten verschoben, danach wird die Versammlung eröffnet.
OrdentlicheMitglieder haben das Recht zu wählen und gewählt zu werden, soweit sie bereits mindestens
ein Jahr ordentliches Mitglied des Vereins sind und für das gegenständliche Jahr den Mitgliedsbeitrag
mindestens drei Wochen vor der Generalversammlung einbezahlt haben.
Die zur Wahl in der Generalversammlung zugelassenen Mitglieder haben pro Mitgliedschaft nur eine
Stimme.
Die Stimmabgabe erfolgt in einer geheimen Wahl.
Die Generalversammlung entscheidet mit der Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
Das in der Generalversammlung nicht erschienene Mitglied kann sich durch einen anderen an der
Generalversammlung teilnehmende Mitglied aufgrund einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen.
Die bevollmächtigte Vertretung umfasst auch die Stimmabgabe. Ein Vollmachtnehmer kann immer nur
von einem Mitglied die Vollmacht haben.
Die Entscheidungen der Generalversammlung und ihrer Organe sind für alle Mitglieder verbindlich.
Die Arbeitsweise der Generalversammlung wird in einer Geschäftsordnung bestimmt.
§14
Der Vorstand
Der Vorstand des Vereines UHP besteht aus 7 Vorstandsmitgliedern.
Der Vorstand wird vom Vereinspräsidenten gewählt.
Das Mandat der Vorstandsmitglieder endet nach 2 (zwei) Jahren, jedoch ist Wiederwahl möglich.
Der Vorstand ist für seine Arbeit gegenüber dem Vereinspräsidenten verantwortlich.
Der Vereinspräsident beruft die Vorstandssitzungen ein und hat auch den Vorsitz. Im Falle seiner
Verhinderung hat einer der Vizepräsidenten den Vorsitz.
Aufgaben des Vorstandes:
1. Auf Vorschlag des Präsidenten wählt der Vorstand zwei Vizepräsidenten, einen Sekretär und
einen Kassier;
2. Der Vorstand wählt aus seinen Mitgliedern einen Vizesekretär und einen Vizekassier;
3. Der Vorstand führt die Entscheidungen und Beschlüsse der Generalversammlung durch;
4. Bereitet den Entwurf des Statuts, der Geschäftsordnung und der Entscheidungen der
Generalversammlung vor;
5. Bereitet die Generalversammlung vor, gibt Stellungsnahmen ab und erklärt seineMeinung über
die Fragen, die in der Generalversammlung behandelt werden;
6. er entscheidet über die Erfüllung der täglichen Aufgaben des Vereins in Übereinstimmung mit
dem Gesetz und diesem Statut;
7. Legt der Generalversammlung den Jahresbericht vor, schlägt das Arbeitsprogramm und den
Finanzplan vor;
8. Entscheidet über Kauf und Verkauf, sowie über Nutzung und Verwaltung des kleineren
Inventars bzw. des Vereinsvermögens. Weiteres gründet er eine Inventarkommission, die über
den Verkauf kleineren Inventars entscheiden kann;
9. Entscheidet über Anträge, Beschwerden und Anfechtungen der Mitglieder des Vereins;
10. Erlässt allgemeine Akte, die für die Arbeit des Fachdienstes erforderlich sind;
11. Erlässt Geschäftsordnungen für andere Organisationsformen im Verein;
12. Nach Bedarf gründet er Arbeitsgruppen des Vorstandes;
13. Konstatiert Bedürfnisse und Standpunkte der Mitglieder und schlägt auf dieser Grundlage die
Durchführungsart der fachlichen Bildung vor;
14. Entscheidet über die Verleihung von Auszeichnungen;
15. Gründet Kommissionen zur Lösung bestimmter Fragen innerhalb der Vereinskompetenz;
16. Schlägt der Generalversammlung die Gründung und Auflösung von Ausschüssen vor;
17. Schlägt der Generalversammlung das Beitreten des Vereins zu anderen Vereinen oder
Gemeinschaften vor;
18. Erlässt die Geschäftsordnung des Vorstandes;
19. Erfüllt auch andere Aufgaben, die nach diesem Statut, nach dem Gesetz und anderen Akten in
seinen Kompetenzbereich fallen.
Vorstandssitzungen müssen einberufen werden auf Antrag vom:
– Aufsichtsrat
– mindestens eines Drittels der Vorstandsmitglieder
Der Vorstand arbeitet in Sitzungen, die nach Bedarf, mindestens aber einmal im Monat abgehalten
werden. Der Vorstand kann rechtskräftig entscheiden, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder
anwesend sind und mit der Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Vorstandssitzungen dürfen auch
andereMitglieder anderer Vereinsorgane teilnehmen, allerdings ohne Stimmrecht, und nur, wenn an der
Tagesordnung Fragen im Zusammenhang mit ihrer Geschäftstätigkeit stehen. Je nach Bedarf können
dies auch andere Mitglieder des Vereins und des Fachdienstes.
Endet das Mandat eines Vorstandsmitgliedes vor der Zeit, für die er eigentlich gewählt wurde, so
kann der Vorstand ein neues Vorstandsmitglied kooptieren, allerdings bis maximal ein Drittel der
Vorstandssitze. Das Mandat des neuen Mitgliedes endet zu jenem Zeitpunkt, zu welchem das
Mandat des ausgeschiedenen Mitgliedes hätte enden sollen.
Die Arbeitsweise des Vorstandes wird mit einer Geschäftsordnung bestimmt.
Ein Vorstandsmandat endet mit:
– Abberufung;
– Endigung der Mitgliedschaft im Verein;
– Rücktritt;
– Tod.
§15
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus 3 (drei) Mitgliedern, die vom Vorstand auf 2 (zwei) Jahre gewählt werden,
Wiederwahl ist möglich. Eine Person kann nicht gleichzeitig Vorstandsmitglied und
Aufsichtsratsmitglied sein.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates wählen in ihrer ersten Sitzung einen Aufsichtsratspräsidenten.
Der Aufsichtsrat:
1. beaufsichtigt die Einhaltung des Statuts und anderer allgemeiner Akte des Vereins, sowie die
Verwirklichung der Rechte und Einhaltung der Pflichten der Vereinsmitglieder;
2. beaufsichtigt die Arbeit des Vorstandes, des Vereinspräsidenten und der Vizepräsidenten;
3. beaufsichtigt auch die Arbeit der anderen Vereinsorgane, Räte und Kommissionen des Vereins;
4. beaufsichtigt die materielle und finanzielle Tätigkeit des Vereins und die Verteilung der
Vereinsmittel;
5. der Aufsichtsrat führt auch andere Aufgaben aus, für die er vom Vorstand bevollmächtigt wird.
Die Sitzung des Aufsichtsrates wird durch den Aufsichtsratspräsidenten einberufen und er hat auch
den Vorsitz.
Der Aufsichtsrat legt dem Vorstand jährlich, im Zuge der Annahme des Jahresberichtes und
Jahresabschlusses einen Bericht über seine Arbeit vor, weiteres auch über die finanzielle und
materielle Tätigkeit.
Der Aufsichtsratspräsident ist verpflichtet, auf Verlangen eines Drittels der Aufsichtsratsmitglieder
oder eines Drittels der Vorstandsmitglieder, eine Aufsichtsratssitzung einzuberufen.
Der Aufsichtsratspräsident hat das Recht bei Vorstandssitzungen bzw. anderer Vereinsorgane,
Kommissionen und Räte teilzunehmen, allerdings ohne Stimmrecht.
Der Aufsichtsrat kann bei Erfüllung seiner Aufgaben, nach Bedarf, die Dienste der Fachkommission
nutzen.
Im Sinne der Erfüllung ihrer statutarischen Aufgaben sind alle Vereinsorgane, Kommissionen und
Räte verpflichtet dem Aufsichtsrat Einsicht in die Unterlagen ihrer Arbeit zu gewähren.
Die Arbeitsweise des Aufsichtsrates wird in seiner Geschäftsordnung festgelegt.
In folgenden Fällen kann die Generalversammlung ein Aufsichtsratsmitglied vor dem Ende seines
Mandates abberufen:
– wenn das Aufsichtsratsmitglied seines Amtes unwürdig wird;
– wenn das Aufsichtsratsmitglied seine Aufgaben nachlässig erfüllt;
– wenn das Aufsichtsratsmitglied ein Geschäft zu seinem Vorteil bzw. zum Vorteil einer mit ihm
verwandte oder geschäftlich verbundene Person, allerdings zum Nachteil des Vereins abschließt;
– in anderen Fällen, wenn die Generalversammlung feststellt, dass das Aufsichtsratsmitglied nicht
zum Fortschritt und erfolgreichen Fortkommen des Vereins beiträgt.
§16
Ehrengericht
Das Ehrengericht besteht aus 3 (drei)Mitgliedern, die vom Vorstand auf 2 (zwei) Jahre gewählt werden,
mit möglicher Wiederwahl.
Eine Person kann nicht gleichzeitig Mitglied des Ehrengerichts und Vorstandsmitglied sein.
Ein Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens kann vom Vorstand, vom Aufsichtsrat oder von
mindestens einem Drittel der Generalversammlung, gestellt werden.
Im Disziplinarverfahren kann das Ehrengericht folgende Disziplinarmaßnahmen aussprechen:
– Mahnung;
– Suspendierung;
– Ausschluss aus dem Verein.
Die Entscheidungen des Ehrengerichts werden durch Stimmenmehrheit der Mitglieder des
Ehrengerichts gefällt.
Gegen die Entscheidung kann binnen fünfzehn (15) Tagen ab Zustellung der Entscheidung, eine
Beschwerde an den Vorstand oder die Generalversammlung erhoben werden.
Der Vorstand kann bis zur Entscheidung über die Beschwerde die Entscheidung des Ehrengerichts
vorübergehend außer Kraft setzen. Die Generalversammlung ist verpflichtet in seiner nächsten
Sitzung die Entscheidung des Ehrengerichtes zu prüfen.
Die Arbeitsweise des Ehrengerichtes ist in seiner Geschäftsordnung festgelegt.
§17
Vereinspräsident
Der Vereinspräsident wird von der Generalversammlung gewählt und abberufen. Das Mandat des
Vereinspräsidenten dauert 4 (vier) Jahre, Wiederwahl ist möglich.
Der Vereinspräsident ist als Mitglied des Vorstandes für seine Arbeit gegenüber dem Vorstand und
der Generalversammlung verantwortlich.
Auf Vorschlag des Vereinspräsidenten werden zwei Vizepräsidenten aus der Mitte der
Vorstandsmitglieder, durch den Vorstand gewählt und abberufen.
Der Vereinspräsident:
1. hat den Vorsitz in der Generalversammlung und bei der Vorstandssitzung;
2. stimmt die Aktivitäten der Räte und anderer Organisationsformen im Verein aufeinander ab;
3. unterzeichnet Akte, die vom Vorstand und von der Generalversammlung erlassen werden,
weiteres auch andere allgemeine Akte, Abkommen und Verträge, die im Einklang mit diesem
Statut sind;
4. bei Nicht-Funktionieren des Vereins, beruft er, mit Einverständnis des Vorstandes, eine
außerordentliche Mitgliederversammlung ein;
5. vertritt dem Verein nach außen, gegenüber Behörden und der Verwaltung, anderen Vereinen
und anderen Organisationen und Institutionen im In- und Ausland;
6. erfüllt auch andere Aufgaben, die in diesemStatut, demGesetz bzw. anderen allgemeinen Akten
des Vereins festgelegt sind.
Der Vereinspräsident repräsentiert und vertritt den Verein. Er ist verantwortlich für die
Gesetzmäßigkeit und Satzungsmäßigkeit der Vereinsarbeit.
Ist der Vereinspräsident abwesend, vertritt ihn einer der Vizepräsidenten.
Der Vereinspräsident kann den Aufsichtsratssitzungen, Sitzungen des Ehrengerichts, sowie anderer
Vereinsorgane beisitzen, allerdings ohne Stimmrecht.
In folgenden Fällen endet das Mandat des Vereinspräsidenten und der Vizepräsidenten vorzeitig:
1. mit Abberufung durch den Vorstand in folgenden Fällen:
– wenn sie ihres Amtes als Vereinspräsident bzw. Vizepräsident unwürdig werden;
– wenn sie ihre, in diesem Statut genannten Aufgaben als Vereinspräsident bzw. Vizepräsident
nachlässig ausführen;
– wenn sie ein Geschäft zu ihrem Vorteil bzw. zum Vorteil einer mit ihnen verwandten oder
geschäftlich verbunden Person, allerdings zum Nachteil des Vereins abschließen;
– in anderen Fällen, wenn der Vorstand feststellt, dass der Vereinspräsident bzw. Vizepräsident
nicht zum Fortschritt und erfolgreichen Fortkommen des Vereins beiträgt;
2. bei Endigung der Mitgliedschaft im Verein;
3. durch Rücktritt;
4. mit dem Tod;
Der Antrag auf Abberufung des Vereinspräsidenten stellt der Vorstand, oder mindestens ein Drittel
der Mitglieder der Generalversammlung. Die Abberufung wird auf die gleicheWeise durchgeführt, wie
die Wahl des Vereinspräsidenten
§18
Vereinssekretär
Der Sekretär als Vorstandsmitglied wird durch den Vorstand, auf Vorschlag des Vereinspräsidenten
ernannt und abberufen. Das Mandat dauert zwei (2) Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.
Der Vereinssekretär:
– organisiert die Arbeit der Vereinsorgane und stimmt sie aufeinander ab;
– führt er die Entscheidungen, Beschlüsse und andere Akte der Vereinsorgane aus;
– nach Vorbereitung, beschließt gemeinsam mit dem Vorstand die Akte bezüglich der Arbeit der
Fachkommissionen;
– leitet die Arbeit der Fachkommission, organisiert sie und stellt ihre Aufgaben fest. Er ist für die
Arbeit der Fachkommission, sowie für deren Gesetzmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und den
Arbeitserfolg verantwortlich;
– unterstützt den Vereinspräsidenten und den Vorstand bei der Vorbereitung der Sitzungen der
Vereinsorgane;
– hat die Pflicht bei den Sitzungen zu erscheinen und die erforderlichen technischen, sowie andere
Voraussetzungen zu gewährleisten.
Aufgrund der Ermächtigung des Vereinspräsidenten, entscheidet der Vereinssekretär über die
Verwendung der Vereinsgelder und kümmert sich um die Verwendung anderer Vereinsmittel. Er
vertritt den Verein weiteres in Vermögens- und anderen Angelegenheiten.
Der Vereinssekretär ist für seine Arbeit dem Vorstand verantwortlich.
Er ist für die Durchsetzung der Entscheidungen, Beschlüsse und anderer Akte der Vereinsorgane
verantwortlich. Wenn der Vereinssekretär feststellt, dass ein Bescheid bzw. ein anderer Akt der
Vereinsorgane gesetzeswidrig ist, oder nicht mit diesem Statut übereinstimmt, so hat er den
Vereinspräsidenten bzw. den Vorstand darauf aufmerksam zu machen.
§19
Fachkommission
Zur Besorgung fachlicher, administrativer, technischer, sowie anderer Hilfsarbeiten, kann der Verein
eine Fachkommission gründen.
Die Organisation dieser Fachkommission muss den Bedürfnissen und Anforderungen der
Vereinsmitglieder gerecht werden, und eine fachliche, qualitativ hochwertige, fristgerechte, und
verantwortungsvolle Durchführung der Aufgaben gewährleisten.
Die Fachkommission wird vom Vereinssekretär geleitet, der auch für die Gesetzmäßigkeit und die
fachliche und erfolgreiche Abwicklung der Fachkommission aufgaben verantwortlich ist.
In der Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Fachkommission mit anderen Fachkommissionen anderer
Unternehmervereine kooperieren.
Aufgaben der Fachkommission:
1. sie verfolgt, erforscht und analysiert gesellschaftliche und wirtschaftliche Geschehnisse, die für
die Vereinsmitglieder von Bedeutung sind;
2. bereitet Informationen, Berichte, Analysen und Entwürfe anderer Akte vor, und führt andere,
für das Funktionieren der Vereinsorgane wichtigen Arbeiten, aus;
3. bietet den Vereinsmitgliedern fachliche, beratende, administrative, organisatorische und
andere Unterstützung;
4. nimmt teil an der Vorbereitung der Sitzungen der Fachversammlungen, Beratungen und
anderen Aktivitäten der Organe;
5. führt das Verzeichnis aller Mitglieder;
6. führt auch andere fachliche, administrative und Hilfsarbeiten aus, die aus dem Bereich der
Vereinstätigkeit erfolgen.
VI. AUSSCHÜSSE UND KOMMISSIONEN
§20
Im Sinne einer guten fachlichen Arbeit der Vereinsorgane, kann der Vorstand nach Bedarf ständige
oder nichtständige Ausschüsse und Kommissionen gründen.
§21
Ausschüsse:
– Ausschuss für Geschäftsorganisation und Kommunikation
– Fortbildungsausschuss
– Informationsausschuss
– Ausschuss für Sport und Rekreation
Kommissionen:
– Wahl- und Ernennungskommission
– Kommission für Belohnungen und Auszeichnungen
– Kommission zur Anpassung des Statutes und zur Kontrolle der Arbeit der Fachkommission
VII. ÖFFENTLICHKEIT DER TÄTIGKEIT UND INFORMATION
§22
Die Tätigkeit des Vereins ist öffentlich. Die Öffentlichkeit der Tätigkeit wird auf die im Statut und in
den allgemeinen Akten des Vereins festgelegte Weise gewährleistet.
Die Öffentlichkeit der Tätigkeit des Vereins wird durch öffentliche Bekanntmachungen,
Informationen und dem öffentlichen Handeln des Vereins, sowie mit der Möglichkeit der Einsicht in
Resultate der Tätigkeit der Vereinsorgane, erzielt.
Der Verein kann die Öffentlichkeit seiner Tätigkeit auch durch Herausbringen einer Vereinszeitung
oder einer eigenen Homepage zum Ausdruck bringen.
Es obliegt dem Vorstand zu entscheiden, welche Daten ein Geschäftsgeheimnis darstellen, und
dessen Veröffentlichung gegen die Interessen des Vereins und die der Vereinsmitglieder sein könnte.
Der Vorstand entscheidet über die Gründung einer Vereinszeitung, bzw. Einrichtung einer
Homepage.
VIII. DIE VEREINSMITTEL
§23
Die Mittel für die Vereinstätigkeit werden wie folgt erzielt:
– durch Einnahmen der Mitgliedsbeiträge
– durch Einnahmen von Sponsoren
– durch Einnahmen aus dem Vereinsvermögen
– durch Einnahmen aus Vergütung für bestimmte Leistungen
– durch Einnahmen aus anderen Mitteln
Die für die Vereinstätigkeit notwendigen Mittel werden durch den Finanzplan festgestellt, auf
Grundlage der vorgesehenen Kosten aus dem Vereinstätigkeitsplan und anderer laufender Kosten.
Die Generalversammlung erlässt den Finanzplan für das folgende Jahr am Ende jedes Jahres. Mit dem
Plan werden die Einnahmen und Ausgaben des Vereins je nach Art und Verwendungszweck der
Mittel angesetzt.
Wenn die Generalversammlung den Finanzplan nicht bis zum Ende eines Jahres erlässt, so
entscheidet der Vorstand über eine vorübergehende Finanzierung für das erste Jahresviertel des
folgenden Jahres.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch Entscheidung der Generalversammlung festgelegt.
Über das Finanzwesen des Vereins wird der Generalversammlung jährlich eine Jahresabrechnung zur
Annahme vorgelegt.
Das Finanzwesen des Vereins wird so geführt, wie es dieses Statut, das Gesetz und andere allgemeine
Akte des Vereins festlegen.
Der Verein hat ein eigenes Bankkonto bei einem Bankinstitut im Bundesgebiet Österreich.
IX. ÜBERGANGS- UND SCHLUSSBESTIMMUNGEN
§24
Dieses Statut tritt mit jenem Tag in Kraft, an dem es durch die Generalversammlung des Vereins UHP
angenommen wird.